Hausratversicherung günstig - Hausratversicherung ONLINE

Hausratversicherung Schadenbeispiele

Feuerversicherung
Ein Fernseher entzündet sich (techn. Defekt) und setzt im Wohnraum Feuer frei. Der entstandene Gesamtschaden belief sich auf 35.000 Euro. Zu dem Feuerschaden kam der Rauch/Rußschaden in weiteren Räumen. Weiterhin wurde bei dem notwendigen Feuerwehreinsatz der gesamte Wohnbereich zwangsläufig unter Wasser (Löschwasserschaden) gesetzt. Die entstandenen Rußschäden an der Hausaußenfront wurden zusätzlich über die Gebäudeversicherung ersetzt.

Ein brennende Kerze wurde bei geöffnetem Schlafzimmerfenster unbeaufsichtigt gelassen. Hierdurch entstand ein Brand. Schadenhöhe Euro 7.300. Lt. Gericht handelte es sich um grob fahrlässiges Verhalten des Versicherungsnehmers. Die bestehende Hausratversicherung lehnte die Regulierung ab. Anmerkung: Einige wenige Versicherer leisten aber auch bei grob fahrlässigem Verhalten. Also wichtig: Auf die Bedingungen achten!

Blitzschlag / Überspannungsschaden
Durch Blitzschlag/Überspannung wurden fast alle technischen Geräte weitgehend unbrauchbar. Es handelte sich um zwei TV, zwei Soundanlagen und 8 Lampendimmer. Gesamtschaden 4.500 Euro. Da innerhalb der Hausratversicherung Überspannungsschäden mitversichert waren, erfolgte eine 100 %ige Kostenübernahme.

Sengschaden
Durch Zigarrenglut entstand ein Sengschaden an einem Hockerbezug. Sengschäden sind i.d.R. nicht mitversichert. Der Hausratversicherer lehnte die Regulierung (neuer Bezug - kosten Euro 150) bedingungsgemäß ab. Anmerkung: Sengschäden sind bei einigen Gesellschaften als Deckungserweiterung versicherbar.

Einbruchdiebstahlversicherung
Die Terrassentür wurde aufgebrochen/aufgehebelt. Es wurden zwei hochwertige Computer und eine komplette B&O Soundanlage einschließlich TV gestohlen. Der Gesamtschaden belief sich auf 9.000 Euro. Der Schaden an der Terrassentür wurde zusätzlich über die Gebäudeversicherung reguliert.

Bei einem Wohnungseinbruch wurden nur unwesentliche Gegenstände gestohlen. Der Diebstahlsschaden belief sich auf nur 2.500 Euro. Die Täter verwüsteten aber nahezu den gesamten Wohnbereich und verschmierten die Wände mit Farbe. Kaum ein Gegenstand blieb verschont (Vandalismus). Der Gesamtschaden belief sich letztendlich auf über 28.000 Euro.

Der Versicherungsnehmer unterließes vor dem Einkauf ein Klappfenster zu schließen. Diebe drangen durch dieses ebenerdige Fenster in die Wohnung ein und richteten ein Gesamtschaden von 12.000 Euro an. Das Verhalten des Versicherungsnehmers wurde lt. Gericht als grob fahrlässig eingestuft. Es bestand somit kein Versicherungsschutz. Anmerkung: Einige wenige Versicherer leisten aber auch bei grob fahrlässigem Verhalten. Also ganz wichtig: Auf die Bedingungen achten.

Bei einem Kellereinbruch wurden vier Paar Ski, zwei Rucksäcke, zwei Paar Schlittschuhe und zwei Lautsprecherboxen entwendet. Gesamtschaden Euro 2.300. Es erfolgte die volle Kostenerstattung.

Kfz-Einbruchdiebstahl Außenversicherung
Aus einem verschlossenem Kfz (Scheibe wurde eingeschlagen)wurde eine Aktentasche, ein Schirm und eine Digitalkamera gestohlen. Gesamtschaden Euro 1.250. Im Rahmen der Außenversicherung bestand Versicherungsschutz. Der Schaden wurde voll übernommen.

Einbruchdiebstahl in Wohnmobile
Hausratgegenstände in Wohnmobilen (nicht mit einer Ferienwohnung gleichzusetzen)sind i.d.R. nicht gegen Diebstahl versichert. So befand auch das angerufene Gericht. Der Kläger klagte auf Entschädigung in Höhe von Euro 5.500 (Einbruchdiebstahl).Die Leistungspflicht einer Hausratversicherung setzt eine Gebäudebezogenheit voraus entschied das Gericht. Anmerkung: Einige Versicherer bieten hier bedingungsgemäss eine begrenzte Deckung an. Sofern Sie mit dem Wohnmobil unterwegs sind sollte dies also bei der Versichererwahl unbedingt beachtet werden. Fragen Sie bei Abschluss der Hausratversicherung nach der "Mobildeckung". (betrifft ggf. Zweitwohnung, Ferienwohnung, Gartenlaube, Jagdhütte, Wohnmobil, Boot usw.)

Leitungswasserschaden
Der bestimmungswidrige Austritt von Leitungswasser aus dem Rohrsystem (und den damit fest verbundenen Einrichtungen/Anlagen)ist in der Hausratversicherung mitversichert (nicht versichert ist Regenwasser). Hierzu zählen auch die frostbedingten Rohrbrüche. Ebens zählt hierzu der geplatzte Spül- und Waschmaschinenschlauch. Die Folge beschädigte, verschmutzte und unbrauchbare Einrichtungsgegenstände/Möbel.

Wasserschaden
Mit einem strengen Winter kommen sehr häufig Frostschäden an den Wasserleitungen vor. Durch den Frost platzen diese Leitungen und es kommt zu enormen Wasserschäden. Für die Schäden am Gebäude kommt die Gebäudeversicherung des Eigentümers auf. Für die Schäden am Hausrat (Möbel, Teppiche und alles weitere)springt die Hausratversicherung ein. Stellt sich jedoch eine sogenannte Pflichtverletzung des Versicherungsnehmers heraus, so geschehen, der Mieter überwinterte im schönen Süden und hatte alle Heizungen ausgestellt(alle Räume müssen im Winter ausreichend beheizt sein) was letztendlich zu den Schäden führte, deren Regulierung die Hausratversicherung in der Folge ablehnte. Der Gesamtschaden belief sich auf über 32.000 Euro. Hiervon wurden zum Glück 21.000 Euro über die Privathaftpflichtversicherung des Mieters für die Gebäudeschäden des Eigentümers übernommen. Aber auf dem nicht unerheblichen Restbetrag von 11.000 Euro blieb der Versicherungsnehmer/Mieter sitzen.
Hier zeigt es sich, wie wichtig es ist auch eine Privathaftpflichtversicherung zu haben.

Sturmschaden
Eine Terrassenmarkise wie auch eine Satelittenschüssel wurden während eines Unwetters (Versicherungsschutz ab Windstärke 8/ Windgeschwindigkeit 61 km pro Stunde)stark beschädigt. Diese Schäden sind im Rahmen der Hausratversicherung mitversichert. Der Schaden von 1.150 Euro wurde voll übernommen.

Hausratversicherung - im Schadenfall zu beachten
Im Falle des Einbruches / Brandes muss der Versicherte die Polizei / Feuerwehr und die Hausratversicherung benachrichtigen - Meldepflicht. Und dies unverzüglich, das bedeutet ohne schuldhafte Verzögerung. In der Wohnung darf nichts verändert werden bis ggf. ein Gutachter die Schadenshöhe ermittelt hat. In einer so genannten Schadensliste muss festgehalten werden, was gestohlen/beschädigt wurde. Hierbei ist das ungefähre Anschaffungsdatum und der Wert des Gegenstandes mit anzugeben. Ratsam ist es generell alle Kaufbelege zu sammeln. Damit ist man auf der ganz sicheren Seite. Der Versicherte muss an der Schadensaufklärung/Ermittlung der genauen Schadenshöhe mitwirken.

Der Versicherte hat eine Schadenminderungs- und eine Schadenabwendungspflicht. Das bedeutet beispielsweise bei einem Wasserschaden, dass der Keller trockengelegt muss, damit keine weiteren Schäden verursachen werden. Der Versicherte ist generell verpflichtet bei der Schadensbegrenzung mitwirken.

Für alle Versicherungsfälle gilt also: Der Geschädigte muss so schnell wie möglich die Versicherung und den jeweiligen Vermittler/Agenten informieren. Viele Versicherer haben hierfür auch eine Hotline eingerichtet.

siehe auch Vertragskündigung im Schadenfall

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